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Harsewinkel Triathlon

10.06.2018 Harsewinkel
 
Ahlen/ Harsewinkel. Die Ausgangslage für das zweite Verbandsligarennen der Ahlener Triathleten in Harsewinkel schien nicht gerade perfekt. Martin Schnafel und Thomas Fischer hatten nach ihrer Mitteldistanz im Kraichgau (wir berichteten) nur eine Woche Wettkampfpause, ihr Teamkollege Sebastian Schröer nach der Geburt seines Sohnes verkürzte Nächte. Doch Müdigkeit konnte man den dreien genauso wenig anmerken wie dem derzeit auf der Kurzstrecke stärksten Ahlener Jannis Rohden. Der führte die Mannschaft nur ein Jahr nach seinem Ligadebut an gleicher Stelle auf den sechsten Platz.
Zu bewältigen hatte das Quartett eine Kurzdistanz mit 1000 Meter Schwimmen, 37 Kilometer flacher Radstrecke und zehn Kilometer Laufen. Nach einem starken Schwimmpart schwang sich Rohden nach gut 16 Minuten als Sechster aufs Rad. Dort konnte er zwar die Topgeschwindigkeiten der Konkurrenz nicht mitgehen, hielt sich aber gut genug, um anschließend seine Qualitäten in der Abschlussdisziplin auszupacken. Mit der besten Laufzeit im Feld kämpfte sich der Abiturient nach insgesamt 1:51:32 Stunden auf Rang vier. Auf Platz 17 folgte Martin Schnafel, der mit seiner Leistung wesentlich zufriedener war als noch eine Woche zuvor. „Schon das Schwimmen hat sich besser angefühlt“, freute er sich nach dem Rennen. Er benötigte 1:58:18 Stunden. Nach 2:02:07 Stunden folgte Sebastian Schröer als 38. Thomas Fischer beendete den Wettkampf nach 2:11:57 Stunden als 53. und ebenso zufrieden wie der Rest des Teams. „Ich habe sogar beim Laufen noch welche überholt“, erzählte er grinsend. In der Ligawertung bedeutet dies nach dem zehnten Platz beim ersten Rennen nun eine kleine Verbesserung in der Tabelle. Dort rangiert der ASC Ahlen vor dem dritten Rennen in Sassenberg Anfang August nun auf Platz neun.
 
 
Vorbereitung Ligateam
 
Auch in den offenen Starts zeigten die Ahlener Triathleten beim Pflüger-Trispeed-Triathlon in Harsewinkel tolle Leistungen, allen voran Katharina Wien. Sie gewann bei ihrem zweiten Triathlonstart überhaupt die Volksdistanz (500 Meter Schwimmen – 20 Kilometer Rad – fünf Kilometer Laufen). „Es war etwas einsam“, kommentierte sie das Rennen nach dem Zieleinlauf, bei dem sie laut Sprecher „keine Sekunde verschenkte“.  Denn schon nach dem Schwimmen war die Ahlenerin erwartungsgemäß in Front und ließ sich auf der Radstrecke lediglich von ein paar Männern überholen. So konnte sie den Sieg auf der Laufstrecke gefahrlos eintüten. Nach 1:07:04 Stunden war sie im Ziel. Teamkollegin Pia Heinrich folgte nach 1:13:42 Stunden als Sechste. Ebenfalls Sechste auf der gleich langen Sprintdistanz für Startpassinhaberinnen wurde Susanne Hämmerling. Sie staubte nach 1:09:48 Stunden allerdings zusätzlich den Altersklassensieg in der W40 ab.
Ahlener Altersklassensiege gab es auch auf der Mitteldistanz zu verbuchen. Die längste Wettkampfstrecke des Tages (zwei Kilometer Schwimmen – 71 Kilometer Rad – 20 Kilometer Laufen) nutzten Marc Dahmen, Bartosch Hämmerling, Ursula Kemper und Sabine Dahmen für eine Standortbestimmung in der Langdistanz-Vorbereitung. Dabei fühlten sich alle vier für ihren Saisonhöhepunkt auf einem guten Weg. Ursula Kemper gewann nach 5:01:26 Stunden die W55. Sabine Dahmen wurde nach 5:09:21 Stunden Dritte der W50. Ihr Sohn Marc platzierte sich nach 3:46:36 Stunden als Gesamtneunter und Erster der M20. Bartosch Hämmerling landete nach 4:12:09 Stunden auf Rang sechs in der M35. Und trotzdem war er es, der am Ende des Tages ein Siegertänzchen aufführte. Schließlich hatte er gemeinsam mit Oliver Diecksmeier die interne Wette „Kampf der Giganten“ gegen Marc Dahmen und Michael Hagedorn gewonnen. Dafür hatten sie jeweils die Mitteldistanzzeiten aus Harsewinkel und Kraichgau addiert.

 

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