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Kraichgau Triathlon

 
03. Juni 2018 Kreichgau Triathlon
 
Ahlen/ Ubstadt-Weiher. An die Mitteldistanz im Kraichgau hatten die Triathleten des ASC Ahlen keine guten Erinnerungen. Schon 2013 wollte eine größere Athletengruppe daran teilnehmen, nach einem morgendlichen Unwetter verzichteten die Ahlener jedoch damals geschlossen auf den Start. Fünf Jahre später sollte der zweite Versuch folgen.
Und dieses Mal hielt das Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen am vergangenen Sonntag nicht nur Stars der Szene wie Jan Frodeno und Patrick Lange sowie knapp 2500 andere Triathleten in den Hardtsee bei Ubstadt-Weiher, sondern auch zehn Athleten des ASC Ahlen. Nach den zu schwimmenden 1,9 Kilometer standen noch 90 selektive Kilometer auf dem Rad und ein zu laufender Halbmarathon auf dem Programm.
Schon beim Schwimmen setzte Oliver Diecksmeier ein Achtungszeichen. „Ich habe nur überholt“, freute er sich nach der ersten Teildisziplin. So wechselte er bereits nach einer guten halben Stunde aufs Rad und spulte die fast 1000 Höhenmeter in einem 33er-Schnitt herunter. Auch der Halbmarathon stellte kein größeres Problem dar. Und so unterbot der 40-Jährige als einziger Ahlener die magische Fünf-Stunden-Marke. Nach 4:57:15 Stunden wurde er 34. seiner Altersklasse.
Martin Schnafel schaute im Ziel nicht ganz so glücklich auf die Uhr wie sein Teamkollege. Mit 5:01:01 Stunden hatte er die magische Grenze denkbar knapp verfehlt, und das obwohl er auf dem Rad noch einmal zwei Minuten schneller unterwegs war als Diecksmeier. Völlig zufrieden zeigte sich dagegen Michael Hagedorn nach seiner ersten Mitteldistanz. Obwohl seine Teamkollegen ihm die Strecke im Vorfeld als „leicht wellig“ verkauft hatten, kam er mit den schwierigen Bedingungen sehr gut zurecht und finishte nach 5:26:24 Stunden, noch so gerade vor der ersten Ahlener Frau.
Janin Knospe konnte vor allem im Radfahren brillieren. Mit der viertbesten Zeit ihrer Altersklasse kämpfte sie sich weit nach vorne und platzierte sich nach insgesamt 5:28:33 Stunden als Elfte der W35. Als 20. dieser Altersklasse folgte Silke Diecksmeier nach 5:44:37 Stunden. Zwischen die beiden schob sich noch Debütant Martin Stertenbrink, der seine erste Mitteldistanz trotz Krämpfen nach 5:35:32 Stunden beendete.
Ebenfalls unter sechs Stunden benötigten die Routiniers Thomas Fischer (5:50:13 Stunden) und Gudrun Kraus (5:59:25 Stunden). Dabei verpasste die Sendenhorsterin nur knapp eine Treppchenplatzierung. Der dritte Platz in der W60 war im Ziel nur 18 Sekunden entfernt.
Einfach nur durchkommen stand für zwei weitere Debütantinnen auf dem Programm. Vera Kujat finishte nach 6:14:19 Stunden, Irene Pasternak nach 7:05:49 Stunden.

Während die Mitteldistanzler schon Richtung Ziel unterwegs waren, begann das Rennen für Carina Diecksmeier erst. Sie wagte sich zum ersten Mal auf die Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen). Dabei hatte das warme Wetter gleich zwei Nachteile für sie: Nicht nur, dass sich dadurch die Strapazen beim Laufen erhöhten, wegen der zu hohen Wassertemperatur musste sie auch auf den unterstützenden Neoprenanzug verzichten. Doch Diecksmeier ließ sich davon nicht unterkriegen und finishte nach 3:15:42 Stunden. Mit dieser Zeit wurde sie Zwölfte der W25. Ihre Teamkollegin Katrin Müller musste wegen eines technischen Defekts leider aufgeben.

 Mit einem Dutzend Athleten war der ASC Ahlen im Kraichgau vertreten.
 
 

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