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Schultriathlon

Yusuf Yilmaz, Romeo Wahl und Berkan Ercam waren sich einig. Sollten sie noch einmal die Chance dazu haben, sie würden wieder am Schultriathlon in Ahlen teilnehmen. „Nicht nur, weil wir dafür heute frei hatten“, betonten die Sekundarschüler am Donnerstag  im Sportpark Nord.
Dort erreichten über 200 Schüler das Ziel, nachdem sie zuvor 50 Meter im Freibad geschwommen, zwei Kilometer Rad gefahren und 500 Meter gelaufen waren. Eine tolle Finisherzahl, wenn man bedenkt, dass die Veranstaltung zunächst unter keinem guten Stern stand. Passend zum ersten Start regnete es Bindfäden, so dass sich die Veranstalter vom ASC Ahlen und der Sekundarschule entschieden, eine kleine Zeitplanverzögerung in Kauf zu nehmen.
„Das war das erste Mal, dass wir beim Schultriathlon Regen hatten, aber wir sind trotzdem super zufrieden“, resümierte Cheforganisator Ralf Kläsener. Schließlich habe die Veranstaltung in diesem Jahr zum fünften Mal stattgefunden. „Für mich ein kleines Jubiläum“, sagte der Triathlet aus den Reihen des ASC Ahlen, der sich vor allem bei den vielen Helfern bedankte. 60 Personen, unter anderem von der Ahlener SG und den Radsportfreunden, waren im Einsatz und unterstützten die jungen Athleten bei ihrem Ausflug in den Ausdauer-Dreikampf.
Und schließlich setzte sich auch die Sonne gegen die Wolkendecke durch, nachdem Pfarrer Willi Stroband das Wasser im Freibad gesegnet und den Kindern einen schönen Wettkampf gewünscht hatte. „Mögen euch keine Igel und Stachelschweine auf der Radstrecke begegnen“, witzelte er und nahm damit ein bisschen Anspannung von den aufgeregten Startern. Die löste sich aber erst komplett mit dem Startkommando, das an diesem Tag 14-mal ertönte. Während die Sechstklässler der Sekundarschule im Klassenverbund starteten, kamen die Lambertischule, die Martinschule und das Städtische Gymnasium mit klassenübergreifenden Startergruppen. Der Sieg stand dabei weniger im Vordergrund als das Mitmachen. Das machte auch Lehrerin Adeline Weinberg deutlich: „Du warst nicht Letzte. Du warst dabei – und das ist das Wichtigste“, erklärte sie einer Schülerin und machte es ihr beim abschließenden Fun-Wettkampf nach. Hier durften Eltern, Lehrer und alle Interessierten die Strecke selbst einmal testen. Sie hatten sich nach dem erfolgreichen Zieleinlauf das Finisher-T-Shirt genauso wie die Schüler redlich verdient.

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