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Polizisten schockt Kälte nicht

Polizisten schockt Kälte nicht

Im top besetzten Rennen gut verkauft

Schon wieder ein Kälterennen für die Ahlener Triathleten: Martin Schnafel und Janin Knospe nahmen am vergangenen Sonntag an den Polizei-Landesmeisterschaften teil, die im Rahmen des ELE-Triathlons in Gladbeck ausgetragen wurden.

Und wer glaubt, dass geradezu „arktische" Temperaturen einen Triathleten von seinem Hobby abhalten könnten, wurde hier eines besseren belehrt. Von Wettkämpfern, die geradezu einen Umziehmarathon absolvierten bis zu den ganzen Harten, die im dünnen Einteiler den Temperaturen trotzten, war alles zu beobachten.

Für das Ahlener Duo ging es um Punkt 10 Uhr auf die ein Kilometer lange Schwimmstrecke im Freibad. Nach etwa 16:30 Minuten kamen Schnafel und Knospe gemeinsam aus dem Wasser. Hier endete die Kooperation dann aber auch, da Martin Schnafel der deutlich stärkere Radfahrer ist.

Zu bewältigen war ein Rundkurs von 5,5 Kilometer, der sieben Mal zu durchfahren war. Auf der flachen und zum Teil mit starken Schlaglöchern durchsetzten Straße, war dies allerdings kein Genuss. Die acht Grad Außentemperatur taten dann ihr Übriges. Trotzdem beendete Schnafel die 38,5 Kilometer lange Strecke nach schnellen 1:06 Stunden (incl. Wechselzeiten). Knospe folgte mit einer Zeit von 1:14 Stunden.

Zum Abschluss ging es auf einen schönen 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Wittringer Stadtwald, wo die Zehn-Kilometer-Laufstrecke zu bewältigen war. Schnafel zeigte trotz Trainingsrückstands eine gute Laufleistung. Er benötigte für die Strecke 43 Minuten und beendete das Rennen in einer Zeit von 2:05:58 als 15. in einem stark besetzten Männerfeld. Knospe folgte ihm mit einer Laufzeit von knapp unter 45 Minuten. Nach 2:17:01 stand ein achter Platz bei den Frauen zu Buche. Zudem lief sie in der W35 auf Rang drei, während Schnafel das Treppchen in der M50 mit dem vierten Platz knapp verpasste.

 

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und ein schöner Wettkampf. Dass die vorderen Plätze an Andere gehen würden, war Beiden von vornherein klar. NRW ist im Triathlon stark aufgestellt und mit Rike Westermann befand sich zum Bseispiel auch die aktuelle Vizeeuropameisterin mit am Start. Bei den Männern erreichten die ersten zehn Finisher eine Zeit unter zwei Stunden - ein Ergebnis, dass man in offenen Feldern normalerweise nur bei top besetzten Rennen findet.