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Heimspiel in Sassenberg

Heimspiel in Sassenberg

Heimspiel in Sassenberg

Es war wie ein Heimspiel: Das vierte der insgesamt fünf Rennen in der Regionalliga führte die Triathletinnen des ASC Ahlen an den Feldmarksee in Sassenberg. Der dortige Triathlon steht fast jedes Jahr im Rennkalender der Ahlener. Und so nutzten viele Teamkollegen die freien Starts für eigene Wettkämpfe, so dass eine große Unterstützung sichergestellt war.

Zu bewältigen hatten Janin Knospe, Carina Diecksmeier und Katrin Daft eine olympische Distanz. Nach 1500 Meter Schwimmen im Feldmarksee warteten auf sie 44 flache Radkilometer und etwas mehr als zehn Laufkilometer. Wie erwartet setzte sich Janin Knospe schon beim Schwimmen im Mittelfeld fest. Zufrieden verließ sie das Wasser nach einer knappen halben Stunde als 25., war sie doch mit den Bedingungen besser zurecht gekommen als so manches Mal zuvor in der Saison. Auf dem Rad spielte sie erneut ihre Klasse aus und kämpfte sich mit der neuntbesten Radzeit (1:19:10 Stunden) im Feld Platz für Platz nach vorne. Beim Laufen jedoch verhinderte eine Unaufmerksamkeit ein noch besseres Ergebnis. Nach etwa 1,5 Kilometern stolperte sie über eine Wurzel und beendete den Wettkampf unter Schmerzen. Nach 2:45:41 Stunden erreichte sie das Ziel als 14.

Währenddessen konnten sich Carina Diecksmeier und Katrin Daft gegenseitig im Rennen unterstützen. Katrin Daft absolvierte das Schwimmen mit 34:39 Minuten zwar eine knappe Minute schneller, da Carina Diecksmeier schon zu Beginn des Rennens mit Wadenkrämpfen zu kämpfen hatte. Doch am Ende der Radstrecke holte sie ihre erfahrene Kollegin wieder ein, so dass sie nach etwa 2:05 Stunden gemeinsam in die Wechselzone einliefen. Auf der Laufstrecke herrschten inzwischen hohe Temperaturen, was das Rennen noch einmal extra strapaziös machte, doch die beiden Ahlenerinnen blieben fokussiert und kämpften sich durch ihre ungeliebte Disziplin. „Mir hat es sehr geholfen, dass Katrin bei mir in der Nähe war“, erklärte Carina Diecksmeier nach dem Rennen. Das beendete sie nach 3:12:05 Stunden als 46. Katrin Daft folgte nach 3:15:01 Stunden.

In der Gesamtabrechnung sprang für die Ahlenerinnen damit ein 15. Rang heraus. In der Zwischenwertung vor dem letzten Rennen liegen sie damit auf dem neunten Platz.

Auch in der offenen Distanz waren einige Ahlener vertreten. Oliver Diecksmeier nutzte den Grandprix (1,7 Kilometer Schwimmen, 67 Kilometer Radfahren, 15 Kilometer Laufen) als Wiedergutmachung für die Absage des Ironman in Dresden, an dem er in der Woche zuvor hat teilnehmen wollen. „Das wäre ein super Rennen geworden“, erklärte er nach dem Rennen in Sassenberg, mit dem er dank der guten und konzentrierten Vorbereitung in den vergangenen Monaten super zurecht kam. Nach 3:28:41 Stunden kam er als 24. der Gesamtwertung und als Sieger der M45 ins Ziel. Aufs Treppchen kam auch Michael Hagedorn, der ebenfalls die Absage des Dresden-Ironman verkraften musste. Er startete auf der olympischen Distanz und wurde nach 2:30:13 Stunden Dritter der M35. Sein Debut auf der olympischen Distanz konnte Carsten Daft bejubeln. Er benötigte 3:23:46 Stunden für die Strecke.

Die Volksdistanz (600 Meter Schwimmen, 23 Kilometer Radfahren, 5,5 Kilometer Laufen) finishten Sebastian Schröer nach 1:16:09 Stunden, Patrick Schneider nach 1:16:45 Stunden, Thomas Schmidt nach 1:23:49 Stunden, Egbert Borgschulte nach 1:24:18 Stunden, Jörg Altebockwinkel nach 1:24:19 Stunden, Susanne Hämmerling nach 1:26:54 Stunden, Pia Dahmen nach 1:33:15 Stunden, Carolin Jungenblut nach 1:37:15 Stunden, Sabine Dahmen nach 1:39:54 Stunden und Juliane Beckamp nach 1:41:51 Stunden.