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Weiterer Top-Ten-Platz für ASC-Männer

Weiterer Top-Ten-Platz für ASC-Männer

Weiterer Top-Ten-Platz für ASC-Männer

 

Auch bei ihrem zweiten Start in der diesjährigen Oberliga-Saison landeten die Triathleten des ASC Ahlen in der Top Ten. Während dieses in anderen Ligen schon fast den sicheren Klassenerhalt bedeuten könnte, ist für die Ahlener nach der Hälfte der Rennen in diesem Jahr weiter alles offen. Denn sechs Mannschaften treten am Ende der Saison den Gang in die darunter liegenden Ligen an.

Umso wichtiger war das starke Auftreten der Wersestädter in Steinbeck, wo eine Olympische Distanz auf dem Programm stand. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen im Mittellandkanal standen 42 herausfordernde Radkilometer mit fast 300 Höhenmetern und eine etwa 10,5 Kilometer lange Laufstrecke am Kanal auf dem Programm. Krankheitsbedingt mussten die Ahlener noch in der Woche vor dem Start umstellen. Zusätzlich zu Jannis Rohden, Jonas Barwinski und Oliver Diecksmeier begab sich Routinier Martin Schnafel an die Startlinie und der spielte in dem Rennen seine ganze Erfahrung aus.

„Wahnsinns-Radfahrer“, zeigte sich vor allem Jonas Barwinski von Schnafels Radperformance begeistert. Die gute Einzelleistung in dieser Disziplin konnte keiner der anderen Ahlener toppen, so dass Schnafel als zweiter Ahlener die zweite Wechselzone erreichte.  Nur Jannis Rohden war wegen des schnelleren Schwimmens zu diesem Zeitpunkt schon auf der Laufstrecke. Er setzte nach 2:18:13 Stunden den Grundstein für die gute Teamleistung des ASC Ahlen. Als 21. überquerte er den Zielstrich. Jonas Barwinski folgte nach 2:20:22 Stunden als 27. Er hatte sich als einer der wenigen Athleten ohne den unterstützenden Neoprenanzug in den Mittellandkanal gewagt und dadurch wertvolle Zeit liegen gelassen. Wie gewohnt startete er jedoch an Land eine furiose Aufholjagd, die er mit der siebtbesten Laufzeit im Feld krönte. Oliver Diecksmeier folgte nach 2:22:35 Stunden als 33. Martin Schnafel musste zwar nach Trainingsrückstand im Laufen einige Konkurrenten in der Abschlussdisziplin ziehen lassen, kämpfte aber bis zum Schluss um jede Platzierung und setzte sich schließlich auf der Zielgerade in Skilanglaufmanier durch. „Ich habe nur noch gedacht, der Chip muss nach vorn“, erklärte er seinen Ausfallschritt auf dem Zielstrich, mit dem er den am Fußgelenk befestigten Zeitnahmechip vor einen Konkurrenten von Tricologne Köln ins Ziel brachte und damit nach 2:29:28 Stunden den 47. Platz sicherte.

Nach Addition der Platzziffern landete das Quartett auf Rang acht und toppte damit noch einmal das sehenswerte Ergebnis im Auftaktrennen in Hagen, bei dem der ASC Ahlen auf Rang neun landete. Das Fazit des Wettkampftages zog Martin Schnafel: „Jedenfalls braucht sich der ASC nicht verstecken.“

Das galt auch für Stefan Link, der in den offenen Starts die Steelman-Distanz absolvierte. Für ihn standen 1,5 Kilometer Schwimmen, 70 Kilometer Radfahren und ein zu laufender Halbmarathon auf dem Programm. In Vorbereitung auf seine Langdistanz in Kopenhagen absolvierte er das Rennen in 4:26:02 Stunden und wurde damit Siebter in der M35.