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Jannis und Janin sind unsere neuen Vereinsmeister

Jannis und Janin sind unsere neuen Vereinsmeister

Kurzdistanz (600 Meter Schwimmen - 28 Kilometer Rad - 7,5 Kilometer Laufen)

5. Jannis Rohden 1. MJN 1:22:23
12. Marc Dahmen 2. MHK 1:26:19
14. Oliver Diecksmeier 1. M40 1:28:02
24. Sebastian Schröer 9. M35 1:30:36
35. Martin Stertenbrink 11. M35 1:33:33
36. Bartosch Hämmerling 12. M35 1:33:48
41. Andreas Nieländer 7. M50 1:34:57
42. Stefan Link 6. M30 1:34:59
47. Michael Hagedorn 7. M30 1:35:55
50. Patrick Schneider 4. M40 1:37:04
4. Janin Knospe 1. W35 1:37:49
5. Susanne Hämmerling 2. W40 1:39:19
9. Silke Diecksmeier 3. W35 1:40:32
76. Thomas Fischer 13. M50 1:40:50
10. Caroline Schröer 1. W30 1:41:29
15. Gudrun Kraus 1. W60 1:44:34
100. Thomas Schmidt 8. M40 1:44:47
17. Pia Heinrich 3. WHK 1:44:56
106. Dennis Jörke 18. M35 1:45:08
117. Cedric Gebhardt 14. M30 1:46:19
20. Vera Kujat 4. WHK 1:46:24
25. Carina Diecksmeier 5. WHK 1:50:02
27. Irene Pasternak 6. W35 1:50:30
138. Egbert Borgschulte 20. M35 1:52:03
31. Ursula Kemper 2. W55 1:54:40
36. Andrea Mätschke 3. W55 1:56:29
38. Katrin Müller 7. W35 1:58:08
166. Carsten Daft 12. M40 1:58:36

Trotz Panikattacke zum Titel

Jannis Rohden und Janin Knospe heißen die neuen Vereinsmeister des ASC Ahlen. Die heimischen Triathleten nutzten die Kurzdistanz in Borken für ihre Titelkämpfe. Trotz der ungewohnt langen Distanz (600 Meter Schwimmen – 28 Kilometer Radfahren – 7,5 Kilometer Laufen) beteiligten sich 28 Vereinsmitglieder daran.

Dass der Sieg bei den Männern nur über Jannis Rohden gehen würde,  hatte er mit einigen tollen Resultaten in der bisherigen Saison untermauert. Und er ließ auch in Borken daran keinen Zweifel. Schon beim Schwimmen setzte er sich an die Spitze des Ahlener Feldes und gab diese Position bis zum Schluss nicht mehr ab. Doch mit dem Vereinsmeistersieg gab sich der Ahlener nicht zufrieden, er kämpfte auch um eine Topplatzierung im Gesamtfeld.  Vor diesem Hintergrund zeigte er sich von der hohen Leistungsstärke im Feld überrascht. „Ich bin ein Tempo von 3:30 Minuten pro Kilometer angegangen und das ist jemand mitgegangen. Das ist mir vorher noch nie passiert“, sagte er nach einem starken abschließenden Lauf. Dieser bescherte ihm nach einer Gesamtzeit von 1:22:23 Stunden den fünften Platz und den Altersklassensieg bei den Junioren. Die Plätze zwei und drei der ASC-Vereinsmeisterschaft gingen an Marc Dahmen (1:26:19 Stunden) und Oliver Diecksmeier (1:28:02 Stunden). Auch sie landeten auf dem Podest ihrer jeweiligen Altersklassen: Dahmen wurde Zweiter der Hauptklasse. Diecksmeier siegte in der M40.

Während Rohdens Sieg bei den Männern nie gefährdet schien, musste sich Janin Knospe diesen hart erkämpfen. „Ich hätte das Rennen fast gar nicht beendet“, erzählte sie nach dem Zieleinlauf. Der Grund: Beim Massenstart im See erlitt die erfahrene Triathletin eine Panikattacke. Die Wettkampfaufgabe war nahe, allerdings konnte sich Knospe selbst wieder fangen und die geforderte Schwimmstrecke hinter sich bringen, wenn auch langsamer als sonst. Ab da begann eine rasante Aufholjagd auf dem Rad, bei der sie nicht nur einige fremde Athletinnen, sondern auch alle zuvor enteilten ASC-Damen wieder einholte. Einzig Susanne Hämmerling ließ sich nicht so leicht abschütteln und setzte sogar zum Konter an. Bis fast bis zum Ende der ersten von zwei Laufrunden behauptete sie die Führungsposition. Erst dann machte Knospe Ernst und lief dem Titel entgegen. Nach 1:37:49 Stunden wurde sie zudem Vierte in der Gesamtwertung und Siegerin der W35. Hämmerling folgte nach 1:39:19 Stunden als fünfte Frau und Zweite der W40. Den Bronzeplatz der Vereinsmeisterschaft erkämpfte sich Silke Diecksmeier in 1:40:32 Stunden. Sie wurde auch in der W35 Dritte.

Einige weitere Ahlenerinnen konnten sich in ihrer Altersklasse gut platzieren: Caroline Schröer gewann die W30 in 1:41:29 Stunden, Gudrun Kraus die W60 in 1:44:34 Stunden. Nur 22 Sekunden später kam Pia Heinrich als Dritte der Hauptklasse ins Ziel. In der W55 durften gleich zwei Damen im ASC-Trikot zur Siegerehrung. Ursula Kemper wurde nach 1:54:40 Stunden Zweite. Andrea Mätschke nach 1:56:29 Stunden Dritte.