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Pechsträhne in Vreden

Pechsträhne in Vreden

8. Vredener Sparkassentriathlon

Verbandsliga (750 Meter Schwimmen - 18 Kilometer Radfahren - 5 Kilometer Laufen)

14. ASC Ahlen 190 Punkte
19. Oliver Diecksmeier 1:05:14 Stunden
45. Bartosch Hämmerling 1:10:29 Stunden
55. Stefan Link 1:13:18 Stunden
71. Jannis Rohden DNF

Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen - 18 Kilometer Radfahren - 5 Kilometer Laufen)

16. Michael Hagedorn 2. M30 1:06:38 Stunden
2. Susanne Hämmerling 1. W40 1:07:44 Stunden
4. Silke Diecksmeier 1. W35 1:09:59 Stunden
8. Gudrun Kraus 1. W60 1:12:04 Stunden

Ahlener Quartett mit zwei Raddefekten

Beim letzten Ligarennen der Saison, der Sprintdistanz im Rahmen des Vredener Sparkassentriathlons, schien das Team des ASC Ahlen wie vom Pech verfolgt. Jannis Rohden musste in aussichtsreicher Position liegend nach einer Reifenpanne auf dem Rad aussteigen. Auch bei Bartosch Hämmerling lief nicht alles rund. Er konnte wegen eines Schadens am Umwerfer nicht auf die hohen Gänge schalten und ließ damit wertvolle Zeit auf der 18 Kilometer langen Radstrecke liegen.

Die ersten Probleme hatte das Team jedoch schon im Schwimmbecken. Auf den 750 Metern hatten Hämmerling und sein Teamkollege Stefan Link stark zu kämpfen und mussten auf den hinteren Plätzen auf die folgenden zwei Disziplinen starten.  „Das Gute am Schwimmen ist, dass man im Wasser die Tränen nicht sieht“, scherzte Link nach dem Zieleinlauf über den verkorksten Rennbeginn.  Doch während Hämmerling zumindest auf der fünf Kilometer langen Laufstrecke voll überzeugen konnte, wirkte Link nach der langen Saison müde. Nach 1:13:18 Stunden kam er auf Rang 55 ins Ziel. Hämmerling benötigte 1:10:29 Stunden und wurde 45.

Zumindest Oliver Diecksmeier zeigte zum Ende der Saison Normalform. Nach 1:05:14 Stunden kam er auf Rang 19 ins Ziel. In der Addition kam das Team schließlich auf Rang 14, was ihnen in der Endabrechnung der Saison Platz sieben einbrachte.

Dagegen konnten die Ahlener Frauen auf der offenen Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen – 18 Kilometer Radfahren – fünf Kilometer Laufen) jubeln.  Drei Altersklassensiege erkämpften sie. Dabei zeigte vor allem Susanne Hämmerling eine beeindruckende Leistung. Nachdem sie das Schwimmen mit einem Rang unter den Top Ten beendete, fuhr sie mit einer der besten Radleistungen im Damenfeld auf die Podestplätze in der Gesamtwertung vor. Den Silberrang verteidigte sie auch beim Laufen und freute sich nach 1:07:44 Stunden: „ So weit vorne war ich noch nie.“ Ihre Teamkollegin Silke Diecksmeier folgte nach 1:09:59 Stunden auf Rang vier, Gudrun Kraus nach 1:12:04 Stunden auf Rang acht. Auch Michael Hagedorn nutzte den Triathlon in Vreden für einen letzten Start in 2018 und kam nach 1:06:38 Stunden als Zweiter der M30 ins Ziel.