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Meldefehler kostet Ligateam Podestplatz in Sassenberg

Meldefehler kostet Ligateam Podestplatz in Sassenberg

Verbandsliga Nord (1,5 Kilometer Schwimmen - 44 Kilometer Rad - 10 Kilometer Laufen)

4. ASC Ahlen 98 Punkte
4. Jannis Rohden 2:15:41 Stunden
8. Marc Dahmen 2:21:34 Stunden
12. Oliver Diecksmeier 2:26:13 Stunden
  Bartosch Hämmerling disq.

Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen - 89 Kilometer Rad - 20 Kilomter Laufen)

9. Michael Linde 2. M35 4:47:39

Grand Prix (1,7 Kilometer Schwimmen - 67 Kilometer Rad - 15 Kilometer Laufen)

75. Holger Horn-Angsmann 11. M45 4:08:54

Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen - 44 Kilometer Rad - 10 Kilometer Laufen)

13. Sebastian Schröer 4. M35 2:34:22
7. Janin Knospe 1. W35 2:44:49
37. Michael Hagedorn 3. M30 2:45:14
9. Susanne Hämmerling 2. W40 2:46:11
19. Silke Diecksmeier 4. W35 2:52:37
32. Vera Kujat 5. W25 3:04:47
33. Pia Heinrich 6. W25 3:05:30

Volksdistanz (0,7 Kilometer Schwimmen - 23 Kilometer Rad - 5,4 Kilometer Laufen)

33. Jonas Barwinski   1:16:56
7. Katharina Wien 3. W20 1:18:14
65. Patrick Schneider 6. M40 1:21:17
95. Mark Diederichs 11. M20 1:24:38
144. Cedric Gebhardt 21. M30 1:28:01
183. Egbert Borgschulte 31. M35 1:30:54
37. Carina Diecksmeier 10. W25 1:33:47
69. Andrea Mätschke 3. W55 1:39:11
295. Mike Sandbothe 40. M30 1:46:45

Volksdistanz-Staffel (0,7 Kilometer Schwimmen, 23 Kilometer Rad, 5,4 Kilometer Laufen)

13. ASC Ahlen Express (Sandra Henning, Heinz Reckendrees, Ralf Kläsener) 1:29:10

Sechs Podestplatzierungen für ASC-Athleten

Enttäuscht ließ die Verbandsliga-Mannschaft des ASC Ahlen im Ziel des Sassenberger Triathlons die Köpfe hängen. Und das obwohl auf der Ergebnisliste die beste Platzierung der Saison für das Ahlener Quartett vermerkt war. Mit Jannis Rohden ( 4. in 2:15:41 Stunden), Marc Dahmen (8. in 2:21:34 Stunden) und Oliver Diecksmeier (12. in 2:26:13 Stunden) waren drei heimische Athleten unter den besten Zwölf platziert. Und auch Bartosch Hämmerling hatte auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 44 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) eine begeisternde Leistung abgespult. Umso verblüffter waren die Ahlener, als er mit einer Zeit jenseits der vier Stunden in der Ergebnisliste auftauchte. Der Protest im Wettkampfbüro brachte Klarheit: Die Ahlener Mannschaft hatte einen falschen Zeitnahmechip bei der Meldung angegeben, der – am Fuß seiner Frau befestigt – erst etwa 1 1/2 Stunden nach Hämmerling das Ziel erreichte. Das Versehen wurde mit der Disqualifikation Hämmerlings geahndet. Damit rutschte das Ahlener Quartett vom Podest auf Rang vier. Die Lust zu feiern war ihnen vergangen. Dabei hätten sie genug Gründe gehabt: vier tolle Einzelleistungen hatten sie gezeigt, Rohden sogar die schnellste Laufzeit in diesem Start aufgestellt. Und auch der vierte Rang im starken Feld der Verbandsliga ist aller Ehre wert und katapultiert die Ahlener vor dem Saisonfinale in Vreden Anfang September von Rang neun auf einen beachtenswerten sechsten Platz.

Was der Ligamannschaft nicht vergönnt war, erreichten einige Starter des ASC Ahlen in den offenen Starts. Insgesamt sechs Treppchenplatzierungen gingen auf das Konto der Ahlener, eine davon an Janin Knospe.  Die Polizistin hatte sich in der Auftaktdisziplin auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen – 44 Kilometer Radfahren – 10 Kilometer Laufen) zunächst noch zurückgehalten, um dann an Land ihre Stärke voll zu demonstrieren. Auf dem Rad präsentierte sie die fünftschnellste Zeit und auch ein Sturz beim Laufen konnte die Ahlenerin nicht mehr aufhalten. Nach 2:44:49 Stunden wurde sie Siebte im Gesamtklassement und siegte in der W35. Ihre Teamkollegin Susanne Hämmerling folgte nach 2:46:11 Stunden als  Neunte und wurde Zweite der W40. Im Fernduell hatte sich Michael Hagedorn noch zwischen die beiden Ahlener Frauen gekämpft und wurde nach 2:45:14 Stunden Dritter in der M30.

Zwei dritte Plätze erreichten auch die Ahlener Frauen auf der Volksdistanz (700 Meter Schwimmen – 23 Kilometer Rad – 5,4 Kilometer Laufen). Frisch aus dem Urlaub zurück ging Katharina Wien hochmotiviert in das Rennen und konnte auch in der Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden. Nach 1:18:14 Stunden wurde sie Gesamtsiebte und landete auf Rang drei in der W20, und das obwohl sie sich beim Laufen nach eigenen Aussagen „nicht so frisch“ gefühlt hatte. Ebenfalls mit dem dritten Platz, aber in der W55, wurde auf der gleichen Distanz Andrea Mätschke belohnt. Sie benötigte 1:39:11 Stunden für die drei Disziplinen.

Die längste Wettkampfdauer der Ahlener hatte Michael Linde zu überstehen. Er startete auf der Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen – 89 Kilometer Radfahren – 20 Kilometer Laufen). Hier erzielte er nach 4:47:39 Stunden Rang neun in der Gesamtwertung und wurde Zweiter der M35.